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Die Westfriesischen Inseln (ndl.: Waddeneilanden) sind eine in der
Nordsee liegende Inselkette vor der niederländischen Küste.
Hierzu gehören Texel, Vlieland, Terschelling,
Ameland und Schiermonnikoog. Die meisten Inseln gehören zu der
Provinz Friesland. Unter Westfriesland versteht man in den Niederlanden
die ehemals friesischsprachigen Gebiete in der Provinz Nordholland.
Bild: Torsten Schröer / pixelio.de
Die Westfriesischen Inseln heißen in den Niederlanden stattdessen
einfach Wattinseln. Wie die Ostfriesischen Inseln
sind auch die Westfriesischen Inseln aus Sandbänken entstanden
und unterliegen auf Grund der Wasser- und Windverhältnisse
ständigen Wanderungsbewegungen in west- oder östlicher
Richtung.
Die Westfriesischen Inseln sind für den Tourismus in den Niederlanden
von sehr großer Bedeutung.
Bild: Torsten Schröer / pixelio.de
Ameland:
Auf Ameland trifft man auf bemerkenswert breite Sandstrände,
die in der Hochsaison von zahlreichen Touristen aufgesucht werden.
Trotzdem findet der nach Ruhe-suchende immer noch ein stilles Plätzchen,
ganz für sich allein. Die große Anzahl von Farradverleihangeboten
machen Ameland zu einem beliebten Radtourziel. Auch hier ist das
berühmte Wattlaufen, mit einem Führer wohlbemerkt, möglich.
Am östlichen Punkt von Ameland befindet sich ein besonders
schönes Naturgebiet: einen großen, alten Dünenkomplex,
"Het Oerd" genannt, und die "Hon", eine Strandfläche
mit jungen Dünen und "Kweldern", in denen viele Vögel
und eine reiche Flora zu finden sind. Mehr als 60 Vogelarten brüten
hier jährlich, darunter auch eine große Silbermöwenkolonie.
Ebenfalls legen auf Ameland viele Zugvögel auf ihrer Reise
einen kleinen Zwischenstopp ein. Von den hohen Dünen aus, hat
man eine eindrucksvolle Aussicht über die gesamte Umgebung.
Mit etwas Glück kann man auch Seehunde in freier Natur beobachten,
ansonsten lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch im Auffangzentrum
in Pieterburen.
Bild: Marvin Siefke / pixelio.de
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